Der TOD
69,5 x 54,5 cm, gezeichnet auf antiker Landkarte, Büttenpapier, Mixed Media, Natur-Pigmente, Acryl & Aquarell, 2025
Transformation, Übergang, Neubeginn
Im Hintergrund verweist eine historische Landkarte des Herzogtums Lothringen (um 1690) auf die zeitlose Dimension des Wandels. Im Mittelpunkt stehen zwei stilisierte Hände: die eine geöffnet – Sinnbild des Loslassens –, die andere trägt eine erlöschende Kerze, eine Rose und eine schimmernde Kristallkugel. Diese Komposition deutet auf den Moment des Übergangs: das Vergehen des Alten und das Entstehen von Neuem.
Der rote Linienverlauf symbolisiert den ewigen Kreislauf von Leben, Tod und Wiedergeburt. Zeichen wie der Skorpion, die Zahl 13, die Rune Eihwaz sowie der Ouroboros (die sich selbst verschlingende Schlange) verweisen auf Transformation, Schutz und den Übergang zwischen „alt“ und „neu“.
Die erlöschende Kerze steht für das Ende eines Zyklus, während die Rose – ein Symbol der Seele und des Neubeginns – auf das aufkeimende Leben hinweist.
Die Knochenmotive an den Armen unterstreichen die Vergänglichkeit als natürlichen Bestandteil des Lebens.
„Der Tod“ wird hier nicht als Ende verstanden, sondern als notwendiger Prozess der Wandlung: das bewusste Lösen von Vergangenem, um Raum für Befreiung, Wachstum und neue Perspektiven zu schaffen.
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