Der TEUFEL

69,5 x 54,5 cm, Gezeichnet auf antiker Landkarte, Büttenpapier, Mixed Media, Natur-Pigmente, Acryl & Aquarell, 2025

Selbstbewusstsein, Verführung, Versuchung, Anziehungskraft, Verantwortung

Im Hintergrund verweist eine historische Karte des Stadtgebiets von Erfurt (1717) auf die Verortung der Kräfte in der irdischen Welt. Zentral steht ein Weinglas, umschlungen von einer Schlange – ein Sinnbild für Versuchung, Genuss und die Macht sinnlicher Verlockungen. Die Trauben im Glas verweisen auf Fülle und Verführung, während die Schlange sowohl Wissen als auch Gefahr symbolisiert.

Die Handgeste am unteren Bildrand deutet auf Wahlfreiheit und Selbstbestimmung. Dynamische Linien durchziehen die Komposition und spiegeln die Anziehungskraft und Verstrickungen wider, die mit dem Motiv des Teufels verbunden sind. Die Farbwelt in Violett und Gold verstärkt den Kontrast zwischen sinnlicher Tiefe und spiritueller Erkenntnis.

Astrologisch ist die Karte dem Steinbock und dem Planeten Saturn zugeordnet. Erdelement, Rune Uruz und die Zahl 15 verweisen auf Manifestationskraft, Ausdauer und innere Stärke, aber auch auf Bindungen und Schattenaspekte.

Diese Interpretation des „Teufels“ thematisiert Verführung, Selbstbeschränkung und die Illusion äußerer Macht – zugleich weist sie auf die Möglichkeit bewusster Befreiung und persönlicher Verantwortung hin.

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